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Projektteam:

Der Einfluss von Textcharakteristika auf die Verarbeitung multimedialen Materials

Nachwuchsgruppe Multimedia

Laufzeit

November 2006 - offen

Förderung

Wettbewerbsfonds der Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen des "Pakts für Forschung und Innovation"

Projektbeschreibung

In diesem Projekt wird untersucht, inwiefern spezifische Textcharakteristika die Prozesse bei der Verarbeitung multimedialen Materials beeinflussen können. Der Fokus des Projektes liegt dabei zum einen auf den Textinhalten, zum anderen auf der Modalität des Textes. Es wird angenommen, dass es bei der Darbietung räumlicher Textinhalte sowie bei der Darbietung geschriebenen Textes zu Interferenzen zwischen der Text- und Bildverarbeitung im räumlichen Arbeitsgedächtnis kommt. Dies ist darauf zurückzuführen, dass räumliche Textinhalte sowie die zum Lesen geschriebenen Textes notwendigen Augenbewegungen im räumlichen Teil des Arbeitsgedächtnisses verarbeitet bzw. gesteuert werden. Da hier auch die Verarbeitung räumlicher Bildaspekte lokalisiert ist, sollte das räumliche Arbeitsgedächtnis stark belastet werden, wenn räumliche Textinhalte und/oder geschriebener Texte zusammen mit Bildern präsentiert werden, was wiederum in schlechterer Leistung resultiert.

Die Untersuchung dieser Annahmen erfolgt mit Hilfe eines breiten Methodenspektrums. So werden das Zweitaufgabenparadigma, die Aufzeichnung von Blickbewegungen und die Messung individueller Arbeitsgedächtniskapazität genutzt, um Rückschlüsse auf die bei der Verarbeitung multimedialen Materials involvierten Prozesse ziehen zu können.

Die Abbildung stellt das den Experimenten zugrundeliegende Design sowie die Operationalisierung der unterschiedlichen Textinhalte dar.

Design und Operationalisierung