Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse
Hesse, Friedrich W.
Schleichstraße 6
72076 Tübingen
Zimmer 6.411
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Gründungsdirektor

Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse

Friedrich W. Hesse studierte Psychologie an den Universitäten Marburg und Düsseldorf (Diplom 1976), promovierte an der RWTH Aachen (1979) und habilitierte sich für Psychologie (1989) an der Universität Göttingen. Von 1976 bis 1979 war er Forschungsassistent an der Universität Düsseldorf und der RWTH Aachen, wo er von 1979 bis 1982 als Wissenschaftlicher Assistent arbeitete. Von 1982 bis 1983 war er Research Fellow am LRDC und der Carnegie Mellon University in Pittsburgh und von 1983 bis 1990 Akademischer Rat am Institut für Psychologie der Universität Göttingen. Seit 1990 ist er als Professor in Tübingen tätig, zunächst (1990 bis 1992) als Lehrstuhlvertretung und von 1993 bis 2000 als Leiter der Abteilung Angewandte Kognitionswissenschaft am Deutschen Institut für Fernstudienforschung (DIFF). Von 1995-1997 war er zusätzlich Direktor des CNRS-geförderten Laboratoire Européen de Recherche sur les Apprentissages et les Nouvelles Technologies (LERANT) in Frankreich. Seit 1999 hat er den Lehrstuhl für Angewandte Kognitionspsychologie und Medienpsychologie inne und ist seit 2001 Gründungsdirektor des Leibniz-Instituts für Wissensmedien. Seit November 2010 ist Friedrich W. Hesse wissenschaftlicher Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft.

Friedrich W. Hesse ist Initiator und Sprecher von mehreren größeren Initiativen und Forschungsvorhaben, wie z.B. des ersten WissenschaftsCampus in Deutschland (seit 2009), der DFG-Forschergruppe „Orchestrierung computerunterstützter Lehr-Lern-Prozesse (seit 2006), des ersten Virtuellen Graduierten Kollegs der DFG in Deutschland (1999-2008) und des DFG-Schwerpunktprogramms „Netbased Knowledge Communication (2000-2006) sowie von weiteren zahlreichen Drittmittelprojekten.

Friedrich W. Hesse ist als Experte Mitglied in zahlreichen Kommissionen, Beiräten und Gutachtergruppen im In- und Ausland zu Themen des Lehrens und Lernens und zu Wissensprozessen. So ist er z.B. Präsidiumsbeauftragter der Leibniz-Gemeinschaft für Fragen zur Bildungsforschung und zu Hochschulkooperationen sowie Vorsitzender des Senatsausschusses Wettbewerb, Mitglied der HRK-Kommission für Neue Medien und Wissenstransfer, Mitglied der Senatskommission zum Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum der Universität Tübingen, Vorsitzender der Expertenkommission „eLearning an den Hochschulen“ im Auftrag des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Alexander von Humboldt INstituts für Internet und Gesellschaft i.G. (HIIG), Berlin.

Mit seiner Arbeitsgruppe beschäftigt er sich vorrangig mit neuen technikbasierten Kommunikationsszenarien, die den Nutzern sehr flexible Formen des Wissensaustauschs und der Kooperation ermöglichen. Diese flexiblen Formen des Wissensaustauschs und der Kooperation nehmen an Bedeutung zu, da der Wissenstransfer - auch im Zuge des Web 2.0 - immer weniger rezeptiv sondern in hohem Maße selbstgesteuert, interaktiv und kollaborativ stattfindet.

Forschungsschwerpunkte

Lernen mit neuen Medien, netzbasierte Wissenskommunikation, Computer Supported Collaborative Learning (CSCL)

Projekte

Publikationen

Articles in refereed Journals

Proceedings

Books

Chapters in Edited Books

Articles in Magazines

Conference Contributions

Organisation of Conferences

Web Documents