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[15. 04. 2014]

Workshop zu Möglichkeiten von Serious Games.

Partner des Clusters "Überwinden von Zugangsbarrieren zu Prävention und Behandlung von Übergewicht in Kindheit und Jugend - ein medienbasierter Ansatz" (Clustersprecher: Prof. Dr. Stephan Zipfel, Universitätsklinikum Tübingen) des Leibniz WissenschaftsCampus Tübingen laden heute zum Workshop "Development of Learning Games / Serious Games in Health Education Contexts: Challenges and Opportunities" ins Leibniz-Institut für Wissensmedien. Ziel des Workshops ist es, die Möglichkeiten von Serious Games bzw. Lernspielen in der Gesundheitserziehung zu beleuchten. Hierzu werden zunächst Tübinger Ansätze im Rahmen des Leibniz WissenschaftsCampus Tübingen vorgestellt und mit internationalen Experten diskutiert.

Prof. Dr. Fernando Fernandez-Aranda ist Leiter der "Eating Disorders Unit" der Psychiatrischen Klinik Bellvitge (Barcelona, Spanien) und Professor in Psychologie der School of Medicine, University of Barcelona. Er arbeitete federführend am "PlayMancer"-Projekt, für welches ihm der "Best 2011 European Video Game for Health"-Preis verliehen wurde. Tony Lam (Lausanne, Schweiz) ist Leiter von "NetUnion". Er entwickelt Serious Games sowie Online-Plattformen in der Gesundheitserziehung/ Behandlung von psychischen Erkrankungen und bringt Expertise in der Übersetzung von (psycho-)therapeutischen Behandlungsansätzen in computerbasierte Spielumgebungen mit.


[14. 04. 2014]

Wissenschaftlerin des IWM präsentiert auf 3. Styrian Spring School Of Neuroscience über Fibertracking am Beispiel der numerischen Kognition

Vom 28.04.-30.04.2014 findet die 3. Styrian Spring School Of Neuroscience in Graz statt. Dr. Dr. Elise Klein, Mitarbeiterin des Leibniz-Instituts für Wissensmedien, referiert in ihrem Vortrag "It's all about connections - Fibertracking am Beispiel der numerischen Kognition" über das Verfahren des sogenannten Fibertrackings, das in vivo-Aussagen über die Integrität und den Verlauf von Nervenfaserverbindungen im Gehirn erlaubt. Sie wird Grundlagen, Probleme und Lösungsansätze der Methode präsentieren sowie das Potenzial, dass diese Methode für bildungswissenschaftliche Forschung bietet, am Beispiel des Erlernens von Rechenaufgaben zeigen.

So ist es beispielsweise möglich, durch intensive Lernprozesse induzierte Veränderungen in der Mikrostruktur des Gehirns zu messen und zu quantifizieren. Dabei eröffnet die Methode auch neue Möglichkeiten für die Erforschung von Erkrankungen mit Störungen der Hirnentwicklungs- und/oder Reifungsprozesse. Der Vortrag findet am 28.04.2014 von 14:30-17:30 Uhr statt.


[26. 03. 2014]

Wie sinnvoll sind Tablets im Untericht? Wissenschaftler des IWM zeigen auf der Didacta erste Forschungsergebnisse

Vom 25.-29. März 2014 findet zum 8. Mal die Bildungsmesse Didacta in Stuttgart statt. Die Veranstalter haben hierzu Prof. Dr. Peter Gerjets, Leiter der Arbeitsgruppe Hypermedia, und Prof. Dr. Katharina Scheiter, Leiterin der Arbeitsgruppe Multimedia am IWM, zu einem Vortrag zum Thema Tablet-Computer im Unterricht eingeladen. Denn viele Schulen überlegen derzeit, wie lernförderlich Tablets im Unterricht sein können, die hier als Schulbuch, als Unterrichtsbegleiter zur Bearbeitung einzelner Aufgaben oder als Gestaltungswerkzeuge eingesetzt werden können. Allerdings gibt es derzeit kaum Unterrichtsmaterialien und Software-Anwendungen, die für den Einsatz auf Tablets optimiert sind und die Funktionalitäten dieser Geräte in sinnvoller Weise nutzen. Darüber hinaus gibt es bislang nur wenig wissenschaftliche Erkenntnisse darüber, ob und vor allem unter welchen Bedingungen Tablet-Computer zu einer Verbesserung des Unterrichts beitragen können. In dem Beitrag werden erste Ergebnisse aus begleitenden Evaluationen zum Einsatz von Tablet-Computern im Unterricht referiert und Beispiele der Gestaltung multimedial-interaktiver Anwendungen vor dem Hintergrund lehrlernpsychologischer Gestaltungsprinzipien demonstriert.

Der Vortrag findet heute, 26. März 2014, von 14.00 bis 15.00 Uhr in der Halle 1, Stand 1D72 statt. Weitere Informationen finden Sie hier.


[05. 03. 2014]

Doktorandin des IWM nimmt an GOR Thesis Award teil

Auf der diesjährigen GOR (General Online Research), die vom 05.-07. März 2014 in Köln stattfindet, nimmt Ruoyun Lin, Doktorandin am Leibniz-Institut für Wissensmedien, mit ihrer Masterarbeit am „GOR Thesis Award“ teil. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie den Wiederaufbau zwischenmenschlichen Vertrauens auf Facebook. Hierzu hat die Wissenschaftlerin weltweit insgesamt 459 Facebooknutzer befragt. Als Doktorandin in der Nachwuchsgruppe ERC-Social Media von Dr. Sonja Utz, untersucht Ruoyun Lin im Teilprojekt "Redefining Tie Strength" des ERC geförderten Projekts die emotionalen Vorteile der Verwendung von Social Media.

Für den „GOR Thesis Award“ können sich WissenschaftlerInnen bewerben, die seit Januar 2012 eine Abschlussarbeit im Bereich “oinline research” abgelegt haben. Der Award ist mit einem Preisgeld von 500€ dotiert.



[18. 02. 2014]

Neuer Blog: IT-Azubis lernen Social Web

Das Verbundprojekt KOMMIT, eine Projektgruppe aus Wissenschaft und Wirtschaft, hat einen neuen Blog eröffnet. Der KOMMIT-Blog wendet sich an Interessierte aus der beruflichen IT-Bildung. Drei Fragen stehen im Vordergrund: Was muss man können, um im Social Web Informationen zu suchen und zu bewerten, sie für andere zu erstellen oder für sich selbst zu speichern, zu kommentieren und zu netzwerken? Wie können diese Fähigkeiten bei IT-Azubis gefördert werden? Und wie können LehrerInnen oder AusbilderInnen selbst mehr über den Umgang mit dem Social Web lernen? Das Projekt „KOMMIT – Social Web-Kompetenz für IT-Berufe“, an dem von Seiten des IWM Dr. Yvonne Kammerer, Clara Oloff und Prof. Dr. Peter Gerjets beteiligt sind, wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Mehr Infos dazu gibt es auf der Projektwebseite.