Aktuelles

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Neue Rubrik bei e-teaching.org

e-teaching.org startet seine neue Rubrik „Aus dem IWM“, in der Forschungsschwerpunkte sowie konkrete Projekte des Instituts und deren Ergebnisse vorgestellt werden. Das Format ist flexibel, vom Interview über Text oder Online-Veranstaltung.
Aktuell erläutert Dr. Ulrike Cress in einem Interview, wie durch kollaboratives Lernen Wissen weiterentwickelt wird und neue Einsichten entstehen, auch im Hinblick auf die Möglichkeiten digitaler Medien, wie Wikis.


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Gastwissenschaftlerin Viktoria Pammer-Schindler am IWM

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Vom 20. Juni bis 30. August 2015 ist Viktoria Pammer-Schindler als Gastwissenschaftlerin in Zusammenhang mit dem Ubiquitous Working Projekt am IWM.

Viktoria Pammer-Schindler beschäftigt sich in ihrer Forschung mit computergestützter Wissensarbeit. Eine zentrale Annahme ihrer Forschung ist, dass bei Wissensarbeits-Aktivitäten Arbeiten und Lernen untrennbar miteinander verbunden sind. Viktoria Pammer-Schindler verwendet in ihrer Forschung Methoden aus dem Feld Mensch-Maschine Interaktion, speziell Methoden, die sich mit dem Entwurf von interaktiven Systemen befassen, und Methoden aus der Wirtschaftsinformatik. Aktuell stehen ubiquitäre Technologien im Fokus ihres Interesse: Ubiquitäre Technologien sind DIE Technologien die als Zugang zur Welt der digitalen Information und Kommunikation verwendet werden – und sie ermöglichen diesen Zugriff an Orten und zu Zeiten, wo dies bisher unmöglich war. Viktoria befasst sich mit der Frage, wie sich Arbeits- und Lernprozesse auf individueller und organisationaler Ebene aufgrund der Affordanzen von ubiquitären Technologien verändern, und versucht auf diesem Verständnis aufbauend neue Interaktionskonzepte zu entwickeln.

Viktoria leitet die Ubiquitous Personal Computing Gruppe in Graz. Diese Gruppe besteht institutionsübergreifend sowohl am Institut für Wissenstechnologien der TU Graz an dem Viktoria Assistenzprofessorin ist, als auch am Know-Center, in dem Viktoria dem entsprechenden Forschungsbereich vorsteht. Das Know-Center in Graz ist ein Institut, das dem IWM thematisch sehr ähnlich ist, sich aber vor allem aus der Informatik speist. Durch den Aufenthalt von Viktoria Pammer-Schindler wird die Tradition der Kooperation des IWM mit dem Know-Center weitergeführt.

Am 14. Juli 14h wird sie über ihre Arbeit berichten und dabei auch das Know-Center und die Arbeit ihrer Gruppe genauer vorstellen.


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IWM erhält Auszeichnung audit beruf und familie

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Für sein Engagement für eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird das IWM zum zweiten Mal mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet. Zuvor hatte das Institut erfolgreich das etwa dreimonatige audit-Verfahren durchlaufen, das als strategisches Managementinstrument zur nachhaltigen Verbesserung einer familienbewussten Personalpolitik dient.
Seit der letzten Auditierung 2012 konnten einige zielführende Maßnahmen umgesetzt werden: neben den flexiblen Arbeitszeitmodellen und einem Kinderbetreuungszuschuss wurden die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in das Leitbild des IWM mit aufgenommen, ein mobiles Eltern-Kind-Zimmer eingerichtet, die interne Austauschplattform ausgebaut, ausführliche Informationsblätter zum Thema Kinderbetreuung und Pflege entwickelt sowie eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt.
Bei der internen Auswertung der Leibniz-Gemeinschaft zählt das IWM zu den Leibniz Instituten, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gleichstellung und Familienfreundlichkeit am meisten bieten.


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Imagefilm über den Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen online

Nach einem kreativen Prozess aus Ideenfindung, Konzeption und schließlich der Produktion, ist der Imagefilm des Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen "Bildung in Informationsumwelten" online und unter www.wissenschaftscampus-tuebingen.de abrufbar. Er zeigt die innovative Atmosphäre und die Bandbreite der gesellschaftsrelevanten Forschung rund um "Bildung in Informationsumwelten" der rund 60 Wissenschaftler aus Tübingen, Freiburg, Bonn und Stuttgart auf. Sie alle widmen sich im Leibniz-WissenschaftsCampus Fragen zum Einfluss von digitalen Medien auf Wissens- und Bildungsprozesse. Die Forschung hilft dabei, die allgegenwärtige, komplexe Informationsflut zu vereinfachen, die vielfältigen Informationen zu strukturieren und den Erwerb neuen Wissens zu unterstützen.


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Zwischen Teddybär und iPad – Wie digitale Medien die Kindheit verändern - Ulrike Cress im SWR2 Forum

Wie erleben kleine Kinder digitale Medien? Fördern sie das Kind? Machen sie die "Generation Touchscreen" sogar klüger? Darüber diskutieren am 10. Juni ab 17.05 Uhr im SWR 2 Forum die Psychologin Prof. Dr. Ulrike Cress, stellvertretende Direktorin des Tübinger Leibniz-Instituts für Wissensmedien, Thomas Bleyer, Geschäftsführer von Ravensburger digital München, und der Medienpädagoge Prof. Dr. Stefan Aufenanger von der Universität Mainz.

Die Gesprächsleitung hat Marén Balkow.
Ein Wisch mit dem Finger und das Kind verschwindet im Spieleparadies. Smartphones, Tabletcomputer und deren Apps haben das Spielen und Lernen schon der Zwei- bis Dreijährigen verändert. Kinder werden heute in eine multimediale Umgebung hineingeboren und wachsen in den meisten Familien mit Teddybär und iPad gleichermaßen auf. Beim Anblick des versunkenen, nicht ansprechbaren, jedoch zweifellos versierten Nachwuchses sind die Gefühle der Erwachsenen zwiegespalten. Der Sorge vor "digitaler Demenz" steht die leise Hoffnung gegenüber, dass diese kleinen daddelnden Finger auch zu etwas Nutze sind.
Im Internet gibt es eine Vorschau der Sendung. Wer sie verpasst hat, kann sie nachhören oder als Podcast herunterladen.