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Wiederwahl von Prof. Friedrich W. Hesse als Vizepräsident der Leibniz-Gemeinschaft

2014-12-03 portrait hesse iwm-news
Im Rahmen der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft am 28. November in Berlin hat sich der Vorstand der Wissenschaftsorganisation neu konstituiert. Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, Gründungsdirektor des IWM, wurde von der Mitgliederversammlung der insgesamt 89 Leibniz-Institute für weitere zwei Jahre zum wissenschaftlichen Vizepräsidenten gewählt.
Der Vorstand ist für die Geschäftsführung und strategische Ausrichtung verantwortlich und vertritt die Leibniz-Gemeinschaft nach außen.
Der Kognitionswissenschaftler Hesse leitet in Tübingen das Leibniz-Institut für Wissensmedien sowie die Abteilung Angewandte Kognitionspsychologie und Medienpsychologie der Universität Tübingen. 2009 initiierte er in Tübingen den bundesweit ersten WissenschaftsCampus, dessen Sprecher er auch ist. Das Thema des Wissenschaftscampus ist "Bildung in Informationsumwelten".


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Hauke S. Meyerhoff gewinnt Leibniz-Nachwuchspreis

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Der Leibniz-Nachwuchspreis in der Kategorie Geisteswissenschaften und Bildungsforschung ging 2014 an Hauke S. Meyerhoff vom IWM. Insgesamt wurden drei Preisträger aus einer Gruppe von 500 Doktoranden ausgewählt. Verliehen wurde der Preis im Rahmen eines Festakts anlässlich der Jahrestagung der Leibniz-Gemeinschaft am 26. November in Berlin.
Hauke Meyerhoff überzeugte die Jury mit seiner Doktorarbeit „Linking perceptual animacy to visual attention: An investigation of detection efficiency and attentional bias for chasing objects among distracters”. Er untersuchte, wie der Mensch abstrakte soziale Wechselbeziehungen verarbeitet. Mit seinen Ergebnissen widerlegt er nicht nur bestehende Annahmen zu Wahrnehmungsprozessen belebter Objekte, sondern liefert auch wichtige Hinweise sowohl für Lern- als auch für Neurowissenschaften. Hauke Meyerhoffs Erkenntnisse eröffnen Perspektiven für mögliche Lerneffekte durch Computerspiele und für das Erkennen autistischer Störungen.
Nach Markus Huff (2007) und Kristin Knipfer (2010) ist Hauke Meyerhoff der dritte Leibniz-Nachwuchspreisträger des IWM.


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Sehen, Denken, Lernen

Sehen, Denken, Lernen in Museen heißt die Tagung, die Prof. Stephan Schwan zusammen mit Prof. Annette Noschka-Roos und Prof. Doris Lewalter vom 28. bis 29. November im Kerschensteiner Kolleg im Deutschen Museum in München ausrichtet. Dabei werden empirische Studien zu Themen der Bildungsforschung in Museen vorgestellt, die Grundlage für eine interdisziplinäre Diskussion sein werden.
Silke Dutz und Moritz Borchers präsentieren auf der Tagung ihre am IWM gewonnenen Forschungsergebnisse.


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Apps zum Lehren, Lernen und Forschen

"Apps zum Lehren, Lernen und Forschen" lautet der Titel des Online-Podiums am Montag, 24. November, um 11 Uhr. Es diskutieren Prof. Dr. Marco Kalz von der Open University der Niederlande und Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Victoria Pammer-Schindler von der Technischen Universität Graz. Die Veranstaltung ist Teil des aktuellen e-teaching.org-Themenspecials "Mobiles Lernen", zu dem das Bildungsportal bis Februar laufend neue Inhalte und Veranstaltungen anbietet.



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Special issue von Julia Kneer und Aileen Oeberst

Julia Kneer und Aileen Oeberst haben im aktuellen online Magazin In-Mind 3/2014 ein special issue veröffentlicht.
Die Autorinnen stellen sich dabei die Frage, inwiefern uns vor allem die interaktiven Medien zu Hause bestimmen und inwieweit uns deren Inhalte beeinflussen. Dabei geht es um das Zusammenspiel von Medienformen und Medieninhalten mit Emotionen, Kognitionen, Gedächtnis und natürlich auch um den Einfluss, den andere Menschen auf unseren Medienkonsum und dessen Wirkung haben. Um den Leserinnen und Lesern des Magazins einen Einblick in verschiedene Bereiche der Medienpsychologie zu geben, haben Julia Kneer und Aileen Oeberst insgesamt 15 Artikel in zwei Sonderausgaben zusammengefasst. Die gerade erschienene erste Sonderausgabe „Chancen und Herausforderungen der Mediennutzung im Bereich Lernen und Gesundheit“ widmet sich speziell den Fragen, inwiefern Medien das psychische und physische Wohlbefinden beeinflussen können und welche möglichen Potenziale Medien beinhalten, um Lernprozesse zu unterstützen. Die zweite Ausgabe zum Thema „Medien, Nachrichten und wir“ wird sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Nachrichten beschäftigen – mit klassischen Nachrichten aus den Massenmedien sowie mit „Nachrichten von uns“, wie sie immer häufiger in Kommentaren, sozialen Netzwerken etc. anzutreffen sind. Schließlich wird die Frage Thema, inwiefern Medien unser Bild von der Welt, den anderen und uns selbst beeinflussen.
Der zweite Beitrag erscheint im Frühjahr 2015.