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Vierte erweiterte Auflage des “Handbuch E-Learning” erschienen

2015-08-06 Coverbild Handbuch-E-Learning web

Soeben ist die vierte erweiterte Auflage des „Handbuch E-Learning. Lehren und Lernen mit digitalen Medien“ erschienen. Es richtet sich an alle, die erfolgreich digitale Medien in der Lehre und zum Lernen einsetzen wollen, z.B. in Hochschulen, in der Erwachsenenbildung oder in Unternehmen. Die anwendungsorientierte Einführung in das Lehren und Lernen mit digitalen, webbasierten Medien thematisiert aus didaktischer Perspektive alle Aspekte der Planung, Produktion, Implementierung, Durchführung, Evaluation und Qualitätssicherung erfolgreicher E-Learning Angebote. Die neue Auflage wurde u.a. um die Themen Open Educational Resources (OER), Massive Open Online Courses (MOOCs), Cloud Computing, Inverted Classroom und Game Based Learning erweitert.


Zu dem vierköpfigen Autorenteam gehört auch Dr. Anne Thillosen, seit 2008 Co-Leiterin des vom IWM angebotenen E-Learning-Informationsportals e-teaching.org; die weiteren Autoren sind Prof. Dr. Patricia Arnold (HS München), Dr. Lars Kilian (Univ. Kaiserslautern) und Prof. Dr. Gerhard Zimmer (Univ. der Bundeswehr Hamburg). Die erste Auflage des Handbuchs 2004 fasste aus didaktischer Perspektive die Erfahrungen im Bundesleitprojekt „Virtuelle Fachhochschule“ zusammen, an dem alle vier Autoren beteiligt waren. In die komplett überarbeitete Neufassung aus dem Jahr 2011, der 2013 und jetzt 2015 jeweils erweiterte Auflagen folgten, flossen nicht nur die aktuellen technischen und didaktischen Neuentwicklungen ein, sondern auch die neuen praktischen Erfahrungen und Forschungsergebnisse der Autorinnen und Autoren in ihren inzwischen ganz unterschiedlichen beruflichen Kontexten. So fanden in die von Anne Thillosen verfassten Kapitel 4 „Didaktische Grundlagen“ und 5 „Bildungsressourcen“ die Erfahrungen aus der Arbeit im Portal e-teaching.org mit seinem umfassenden Themenspektrum, den zahlreichen Kontakten zu Akteuren in der E-Learning-Szene und über 90 Partnerhochschulen selbstverständlich ebenso Eingang wie Forschungsergebnisse des IWM zum Lernen mit digitalen Medien.


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Neue Rubrik bei e-teaching.org

e-teaching.org startet seine neue Rubrik „Aus dem IWM“, in der Forschungsschwerpunkte sowie konkrete Projekte des Instituts und deren Ergebnisse vorgestellt werden. Das Format ist flexibel, vom Interview über Text oder Online-Veranstaltung.
Aktuell erläutert Dr. Ulrike Cress in einem Interview, wie durch kollaboratives Lernen Wissen weiterentwickelt wird und neue Einsichten entstehen, auch im Hinblick auf die Möglichkeiten digitaler Medien, wie Wikis.


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Gastwissenschaftlerin Viktoria Pammer-Schindler am IWM

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Vom 20. Juni bis 30. August 2015 ist Viktoria Pammer-Schindler als Gastwissenschaftlerin in Zusammenhang mit dem Ubiquitous Working Projekt am IWM.

Viktoria Pammer-Schindler beschäftigt sich in ihrer Forschung mit computergestützter Wissensarbeit. Eine zentrale Annahme ihrer Forschung ist, dass bei Wissensarbeits-Aktivitäten Arbeiten und Lernen untrennbar miteinander verbunden sind. Viktoria Pammer-Schindler verwendet in ihrer Forschung Methoden aus dem Feld Mensch-Maschine Interaktion, speziell Methoden, die sich mit dem Entwurf von interaktiven Systemen befassen, und Methoden aus der Wirtschaftsinformatik. Aktuell stehen ubiquitäre Technologien im Fokus ihres Interesse: Ubiquitäre Technologien sind DIE Technologien die als Zugang zur Welt der digitalen Information und Kommunikation verwendet werden – und sie ermöglichen diesen Zugriff an Orten und zu Zeiten, wo dies bisher unmöglich war. Viktoria befasst sich mit der Frage, wie sich Arbeits- und Lernprozesse auf individueller und organisationaler Ebene aufgrund der Affordanzen von ubiquitären Technologien verändern, und versucht auf diesem Verständnis aufbauend neue Interaktionskonzepte zu entwickeln.

Viktoria leitet die Ubiquitous Personal Computing Gruppe in Graz. Diese Gruppe besteht institutionsübergreifend sowohl am Institut für Wissenstechnologien der TU Graz an dem Viktoria Assistenzprofessorin ist, als auch am Know-Center, in dem Viktoria dem entsprechenden Forschungsbereich vorsteht. Das Know-Center in Graz ist ein Institut, das dem IWM thematisch sehr ähnlich ist, sich aber vor allem aus der Informatik speist. Durch den Aufenthalt von Viktoria Pammer-Schindler wird die Tradition der Kooperation des IWM mit dem Know-Center weitergeführt.

Am 14. Juli 14h wird sie über ihre Arbeit berichten und dabei auch das Know-Center und die Arbeit ihrer Gruppe genauer vorstellen.


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IWM erhält Auszeichnung audit beruf und familie

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Für sein Engagement für eine verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird das IWM zum zweiten Mal mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet. Zuvor hatte das Institut erfolgreich das etwa dreimonatige audit-Verfahren durchlaufen, das als strategisches Managementinstrument zur nachhaltigen Verbesserung einer familienbewussten Personalpolitik dient.
Seit der letzten Auditierung 2012 konnten einige zielführende Maßnahmen umgesetzt werden: neben den flexiblen Arbeitszeitmodellen und einem Kinderbetreuungszuschuss wurden die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in das Leitbild des IWM mit aufgenommen, ein mobiles Eltern-Kind-Zimmer eingerichtet, die interne Austauschplattform ausgebaut, ausführliche Informationsblätter zum Thema Kinderbetreuung und Pflege entwickelt sowie eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt.
Bei der internen Auswertung der Leibniz-Gemeinschaft zählt das IWM zu den Leibniz Instituten, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Gleichstellung und Familienfreundlichkeit am meisten bieten.


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Imagefilm über den Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen online

Nach einem kreativen Prozess aus Ideenfindung, Konzeption und schließlich der Produktion, ist der Imagefilm des Leibniz-WissenschaftsCampus Tübingen "Bildung in Informationsumwelten" online und unter www.wissenschaftscampus-tuebingen.de abrufbar. Er zeigt die innovative Atmosphäre und die Bandbreite der gesellschaftsrelevanten Forschung rund um "Bildung in Informationsumwelten" der rund 60 Wissenschaftler aus Tübingen, Freiburg, Bonn und Stuttgart auf. Sie alle widmen sich im Leibniz-WissenschaftsCampus Fragen zum Einfluss von digitalen Medien auf Wissens- und Bildungsprozesse. Die Forschung hilft dabei, die allgegenwärtige, komplexe Informationsflut zu vereinfachen, die vielfältigen Informationen zu strukturieren und den Erwerb neuen Wissens zu unterstützen.