Aktuelles
[07. 05. 2012]
Neue digitale Werkzeuge für den Wissensaustausch - Prof. Friedrich Hesse hält am 15. Mai Gastvortrag am Paderborner Heinz Nixdorf (Computer-)Museum
Der Wissensaustausch zwischen Lernenden im Netz ist im Zeitalter der Informationsgesellschaft und Globalisierung zu einem wesentlichen Bestandteil von Bildungsprozessen geworden. Dennoch kommt es zu Interaktionsproblemen. Auch die Effizienz von Gruppendiskussionen im Netz lässt sich noch steigern. Worin liegen diese Unzulänglichkeiten in der netzbasierten Kommunikation begründet? Kommunikationspartner sind untereinander nicht hinreichend über das Wissen und die Meinungen der einzelnen informiert.
In seinem Vortrag zeigt Prof. Dr. Dr. Friedrich Hesse, Direktor des Leibniz-Instituts für Wissensmedien auf, wie mit Hilfe von neuen digitalen Werkzeugen, die Unzulänglichkeiten der netzbasierten Kommunikation überwunden werden können. Zugleich wird er darlegen, welchen Mehrwert die Computerunterstützung grundsätzlich für einen effizienten, strukturierten und vertieften Wissensaustausch haben kann.
[03. 05. 2012]
"Tablet Computing" ab 07. Mai im Fokus des Offenen Kurses zu „Trends im E-Teaching – der Horizon Report unter der Lupe" - themenbezogene Online-Veranstaltung am 09. Mai
Der OPCO 2012 lädt am 09. Mai ab 17 Uhr zu einem Online-Podium zum Thema "Tablet Computing" ein. Die Gäste, Prof. Beat Döbeli Honegger und René Wegener, berichten von ihren Erfahrungen beim Einsatz von Tablets in der Lehre:
Prof. Beat Döbeli Honegger ist Dozent für Bildungs- und Sozialwissenschaften mit Forschungsauftrag am Institut für Medien und Schule sowie Leiter des E-Learning-Zentrums an der PHZ Schwyz in Goldau. René Wegener (Universität Kassel) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Wirtschaftsinformatik (Lehrstuhl Prof. Leimeister), das sich am Projekt „Mobiles Lernen“ der Universität Kassel beteiligt hat.
Der Kurs und die einzelnen Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen.
Weitere Informationen zur Online-Veranstaltung entnehmen Sie bitte der nachstehenden Pressemitteilung.
[26. 04. 2012]
Ulrike Cress mit Vortrag über gemeinsame Wissenskonstruktion im Social Web - Abschlussveranstaltung des Open Course "Workplace Learning" am 03. Mai
Unter dem Titel "Lernen und Bildung im Social Web" findet am 3. Mai 2012, von 16-19 Uhr, in der MFG Innovationsagentur für IT und Medien (Stuttgart) eine Abschlussveranstaltung des Open Course "Workplace Learning (ocwl11) statt. Mit dabei ist auch Prof. Dr. Ulrike Cress, IWM, die einen Impulsreferat zum Thema "Gemeinsam Wissen konstruieren im Social Web" hält.
Darüber hinaus berichtet Initiator Dr. Johannes Moskaliuk (Universität Tübingen) über den Kursverlauf. Zusätzlich werden alle Interessierten im Rahmen eines "World Cafés" eingeladen, sich zu Erfahrungen und Ideen aus dem Open Course mit
Studierenden, Referenten und Paten des Kurses sowie allen, am
Thema Bildung 2.0 interessierten, auszutauschen.
Zielgruppe der Veranstaltung sind - neben den Kursbeteiligten - Personal-, Aus- und Weiterbildungsverantwortliche aus Unternehmen, Institutionen und Weiterbildungseinrichtungen.
Der Open Course zum Thema “Workplace Learning” (#ocwl11) ist eine webbasierte Lehrveranstaltung. Sie richtet sich an alle, die sich für die Themen „Workplace Learning“ und „Wissensmanagement“ interessieren. Der Open Course löst die Grenzen eines Seminars auf und öffnet sich über das Web nach außen. Der Kurs besteht aus Offline-Phasen, in denen immatrikulierte Studierende im Diplom-Studiengang Psychologie an der Universität Tübingen theoretische Grundlagen aufbereiten und diskutieren. In den öffentlichen Online-Phasen wird die Diskussion fortgesetzt und in einer Online-Session in einem virtuellen Klassenraum (via Adobe Connect, in Kooperation mit e-teaching.org) mit einem eingeladenen Referenten vertieft.
[26. 04. 2012]
Prof. Friedrich Hesse mit Vortrag auf dem 16. Workshop der Arbeitsgruppe „Computergestützte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin“ der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (gmds) in Saarbrücken vertreten
In seinem Vortrag "Gesundheitswissen im Internet aus der Patientenperspektive" stellte Prof. Dr. Dr. Friedrich W. Hesse, aktuelle Forschungen des Leibniz-Instituts für Wissensmedien im Rahmen des WissenschaftsCampus Tübingen vor.
Die leichte Zugänglichkeit zu medizinischer Information im WWW bieten für Patienten sowohl Chancen aber auch Risiken. Die Patienten können einerseits, subjektiv informierter und daher mit höherem Selbstbewusstsein mit ihrer Krankheit und dem Arzt umgehen. Andererseits können sie nicht nur korrektes sondern auch falsches Wissen über ihre Krankheit aufbauen. Dieses falsche Wissen wird durch problematische Verhaltensweisen aufgebaut. So hat der Mensch z.B. die Tendenz nur nach Bestätigungen der eigenen Meinung, d.h. zu konsistenten Informationen, zu suchen. Eine weitere Tendenz des Menschen ist es, dass z.B. nur die Argumente diskutiert werden, die jeder kennt. Das führt dazu, dass wichtige Aspekte, unerwähnt bleiben. Speziell im Arzt – Patientendialog heißt dies, dass der Arzt nur sehr selten weiß, welches Wissen sein Patient im Detail hat. Studien am IWM haben gezeigt, dass diese Defizite in der Informationssuche und beim Wissensaustausch durch Computerunterstützung aufgefangen werden können.
[25. 04. 2012]
IWM an Evaluierung der baden-württembergischen Hector-Kinderakademien beteiligt
Die Hector-Kinderakademien als Förderprogramm für begabte und hochbegabte Grundschulkinder sind deutschlandweit einzigartig. Bis zu 40.000 Kinder sollen jährlich die Möglichkeit erhalten, an den Akademien teilzunehmen. Unterstützt und gefördert wird das Projekt durch die Hector-Stiftung II und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.
Das IWM ist im Rahmen einer Doktorarbeit über eine Kooperation mit der Universität Tübingen und dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung an der Evaluierung des Akademieprogramms beteiligt. Die Untersuchungen des IWM beziehen sich dabei auf die kognitiven Aspekte bei Hochbegabten und die darauf basierende Konzeption mediengestützter Instruktionsdesigns zur optimalen Förderung von Hochbegabten.
Am ersten „Tag der Wissenschaft“ in Fellbach am 25. April werden erste Erfahrungen mit den Akademien und wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Hochbegabung vorgestellt und diskutiert.